Wasseradern und Verwerfungen

Wasseradern und Verwerfungen werden häufig von RutengängerInnen bei Hausuntersuchungen als Ursache allen Übels lokalisiert. Unseres Erachtens viel zu häufig. Nicht nur wir bei unseren Fachausbildungen, sondern auch andere erfolgreiche Wassersucher, die sich mit "Fachkollegen" austauschen, stellen immer wieder fest, dass leider die meisten Wünschelrutenkenner nicht in der Lage sind, treffsicher unterirdisch fließendes Wasser zu lokalisieren. Bei "echten" Verwerfungen sieht die Bilanz nicht besser aus. So darf man sich nicht wundern, wenn das Rutengehen leicht in Verruf kommt.

 

In der von uns angewandten Grifflängentechnik sind echte Wasseradern leicht von trügerischen Reflexionen zu unterscheiden, wenn die detektierten Strahlungsfelder exakt untersucht werden. Hierbei ist besonders darauf zu achten, ob eine Feinanalyse mit der Lecherantenne auch die flach ansteigenden "ordentlichen Strahlen" nachweisen kann.

Ob und inwieweit der längere Aufenthalt in der Strahlungszone einer Wasserader biologische Wirkungen zeigt, hängt ganz entscheidend sowohl von der Stärke des Strahlungsfeldes, der Qualität der Strahlung, als auch von den vorkommenden Wellenlängen ab.

Im Normalfall sind die Strahlungsfelder echter Wasseradern gut zu neutralisieren (Entstören). Hierfür wird zum Beispiel der CAP-Kompensator eingesetzt, der allerdings exakt (millimetergenau) auf der Wasserader in Fließrichtung oberhalb des Hauses vergraben werden muß. Zum Teil erfolgreich haben sich auch Neutralisierungen mit Pflanzen (z.B. Buchsbaum, buxus sempervirens) bewährt. Weitere Hinweise hierzu erhalten Sie im Handbuch der Radiaesthesie oder auf unseren Seminaren.

 

Unter Verwerfungen werden in der Radiaesthesie geologische Brüche, Verschiebungen, Faltungen und ähnliche Phänomene zusammengefasst. Gemeinsames Merkmal ist die Verlagerung von Gesteinsschichten an einer mehr oder weniger deutlich erkennbaren Rutschfuge. Nachbilden kann man dieses in der Erde häufig anzutreffende Naturereignis, indem man einen Ziegelstein mit einem Maurerhammer in zwei Teile teilt und diese dann gegeneinander stellt, höhenversetzt an der Bruchstelle. Dann kann man oberhalb dieses Modells bereits mit Hilfe der Feinradiaesthesie ein Strahlungsfeld nachweisen, das dem über echten Verwerfungen gleicht.

Über großen Buchsystemen (z.B. an den Rändern der oberrheinischen Tiefebene) muß direkt über den Rutschfugen mit erhöhter radioaktiver Emanation gerechnet werden.

Abgesehen von diesen physikalisch nachweisbaren Feldern (Nur Ausweichen möglich) sind die radiaesthetisch erfassbaren Strahlungen ebenso problemlos zu neutralisieren, wie bei den Wasseradern gezeigt.

Wenn der unterirdische Hohlraum der Verwerfung wasserführend ist, kommt es zu einer Überlagerung beider Feldsysteme. Trifft man in der Wassersuche auf solche Phänomene und verläuft die Verwerfungszone quer zu den wasserführenden Schichten, können sich in dem Verwerfungssystem große Mengen Wasser sammeln. Viele der stark ergiebigen Quellen liegen am Austritt solcher Wasserführungen (z.B. der Wishing Well in Upwey in Südengland).