Lecherantenne
Ein abstimmbares Antennensystem der Radiaesthesie, entwickelt von Reinhard Schneider, das nach dem Prinzip der Lecherleitung funktioniert.

Mit diesem System ist es möglich, bei der Aufspürung von Strahlungen, mit wellenlängenbezogenen Aussagen die sonst häufig geringen Trefferquoten deutlich zu erhöhen.

Während das Resonanzoptimum eines traditionellen Luft-Lecherleiters mit parallelen Leiterbahnen und induktiv wirkenden kurzschließenden Schiebern für hochfrequente elektromagnetische Wellen bei Lambda/2 (halbe Länge einer sinusförmigen Welle), ist es bei der Lecherantenne nach Schneider Lambda/4. Genaue Abstimmergebnisse bei der Lecherleitung setzen voraus, daß der Abstand zwischen den Leiterbahnen stets klein im Verhältnis zu der jeweilig empfangenen Wellenlänge ist. Aus diesem Grund verlaufen die Leiterbahnen der Lecherantennen neueren Typs (B2 und später) am Kopfende leicht winklig zueinander. Somit können auch noch Wellenlängen mit kleineren Einstellwerten als LA=1.2 hinreichend empfangen werden.

Wenn in dem linken Handgriff entweder ein magnetisierter Stahlstab eingesteckt oder ein ferrokeramischer Polarisationsring aufgeschoben wird, ist sogar die Unterscheidung verschiedener zirkularpolarisierter Strahlungen möglich (rechts- oder linksdrehende Strahlungen)

Lecherantenne mit Zusatzutensilien
EinsatzbeispieleAnpeilung von Strahlungsfeldern mit der Lecherantenne und aufgestecktem PeilstäbchenKleinräumiges Arbeiten mit der Lecherantenne

Die Grifflängentechnik und der Gebauch der Lecherantenne ermöglicht es auch dem nicht von Natur aus Begabten, brauchbare radiaesthetische Ergebnisse zu gewinnen. Allerdings setzt dies die gewissenhafte Erlernung dieser Technik voraus.

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